Haus renovieren – Tipps zur Finanzierung

Wer ein eigenes Haus besitzt, welches renoviert werden muss, steht oft vor dem Problem der Finanzierung. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und bei manchen Renovierungen gibt es staatliche Zuschüsse oder Steuerabschreibungen. Deshalb sollte man sich vor einer Renovierung erkundigen, welche Möglichkeiten bestehen und wie es mit Zuschüssen aussieht. Gerade die Sache mit den Zuschüssen ist von Region zu Region verschieden. Nachdem man sich über die Möglichkeiten der Bezuschussung erkundigt hat, sollte man diesbezügliche Anträge stellen. Ansonsten ist es auch wichtig, die Renovierung genau zu berechnen. Es bestehen folgende Möglichkeiten:

–        Ratenkredit

–        Annuitätendarlehen mit Eintragung einer Grundschuld

–        Finanzierung durch Bausparvertrag.

Grundschuld oder Hypothek

Natürlich kann man sich auch Geld leihen und dafür eine Grundschuld als Sicherheit eintragen lassen. Dies wird in der Regel auch meistens so gehandhabt. Falls das Haus aber schon zu sehr belastet ist, ist dies oft nicht möglich. Bei einem Annuitätendarlehen zahlt man einen festen Zinssatz. Als Sicherheit, dass die Zinsen und das Darlehn abgezahlt werden, verlangt die Bank die Eintragung einer Grundschuld. Wenn die Schulden dort nicht bezahlt werden, kann die Bank nach längerem Zahlungsverzug über das Grundstück verfügen. Auch wenn eine Grundschuld eingetragen werden sollen, sollte man sich im Internet über die Konditionen der einzelnen Banken erkundigen und sich die günstigste aussuchen.

Bausparvertrag und Darlehn auf Bausparvertrag

Eine Renovierung kann auch durch einen Bausparvertrag finanziert werden, wenn er gerade fällig ist. Dieser ist in der Regel zusätzlich zu beleihen, so dass man sich  ausrechnen lassen sollte, wie hoch der zusätzliche Kreditrahmen ist. Da die Laufzeiten von Bausparverträgen aber in der Regel 18 bis 28 Jahre betragen, sollten sie für größere Bauvorhaben oder  Renovierungen genutzt werden.